Fahrradurlaub

Mit dem Fahrrad in den Urlaub

Die meisten Menschen fliegen in den Urlaub oder planen eine Route mit dem Auto. Geht man einmal von maximal 4 Wochen Jahresurlaub aus, ist die Zeit relativ knapp und der Urlaubsort sollte so schnell wie möglich erreicht werden. Langsam setzt sich jedoch ein neuer Trend durch: „Urlaub in der Heimat“. Viele Menschen nutzen den Heimaturlaub um in heimischen Naturregionen zu wandern, die anderen relaxen lieber an der Nord- oder Ostsee. Ein dritter Trend: „Fahrradurlaub“ gewinnt derzeit immer mehr Freunde. Es lassen sich leicht und locker pro Tag 20 km zurücklegen, genug um auch das eigene Land einmal besser kennen zu lernen. Wenn man nicht nur eine Tagestour, sondern einen ganzen Urlaub per Fahrrad verbringt, dann wirft das eine Reihe von Fragen auf:

Woher kommt der Trend Fahrradurlaub?
Hauptsächlich aus dem Bereich Fahrrad selbst. Die alte Zeit der Hollandräder ist längst Vergangenheit. Der Trend sind Trekkingräder, relativ leicht mit Gangschaltung und leicht zu fahren. Fast jeder dritte besitzt ein Fahrrad, es ist die einfachste Art der Fortbewegung, um schnell einmal Brötchen oder sonstiges zu kaufen.

Was macht Fahrradurlaub so interessant?
Der Radler sieht und erlebt viel, der Fahrradurlaub schlägt finanziell minimal zu Buche.
Es gibt Fahrradwanderkarten, welche sich abseits der Hauptverkehrswege befinden. Navigationsgeräte mit einer Fahrradhalterung und einer passenden Software für Radfahrer sorgen für die richtige Richtung.

Wie ist es mit der Übernachtung bei Fahrradurlaub?
Ein Rucksack, sowie passende Fahrradtaschen gehören zur Grundausstattung einer Fahrradtour. Ein kleines Zelt ebenso, denn abseits der Zivilisation befinden sich nicht so viele Hotels oder Jugendherbergen. Zum Schlafen reichen leichte dünne Bettdecken, oder ein Schlafsack. Eine kleine Lampe mit Batterien versehen lässt die Zeltatmosphäre gemütlich erscheinen. Nun bewegen sich ja nicht nur Pärchen auf einer Fahrradtour, es kann auch eine Gruppe von mehreren Freunden und Bekannten sein. Hier muss vielleicht eine Gardine oder ein Paravent die gebauten Betten voneinander räumlich trennen. 

Paravents können in diesem Fall auch Büsche oder ähnliches sein, um eine Trennung zwischen zwei Zelten zu erreichen. Selbst Rucksäcke und Fahrradtaschen können als Paravent hilfreich sein. Ein Bett ist schnell gebaut. Eine Thermomatte als Unterlage, eine Wolldecke darüber und eine Bettdecke, fertig ist das Bett. Eine Lampe für ein Zelt ist in allen Formen und Größen erhältlich und nimmt kaum Platz weg. Als Gardine kann auch ein Fliegennetz hilfreich sein. So ausgestattet wird der Fahrradurlaub zu einem unvergesslichen Erfolg. Alle Dinge, von der Bettdecke über die Lampe, bis zum Zelt lassen sich leicht auf einem Fahrrad verstauen und wiegen nicht viel.